Wien (OTS) – Wenn die Familie Klein zum Kinoabend lädt, darf man sich
auf mehr als
Popcorn einstellen. Am 15. Oktober präsentierte sich das Wiener
Stadtkino als Bühne für Nostalgie, Humor und Familiengeist – mit
Gstanzln, einem Auftritt des Prater-Kasperls und natürlich jeder
Menge Almdudler. Im Publikum: Familie, Freund:innen, Weggefährt:innen
und jene, die Erwin Klein und seine Vision bis heute begleiten.
Anlässlich seines 101. Geburtstags wurde nicht nur die Kinopremiere
des satirischen Kurzfilms „ Der Papa wird’s schon richten“ gefeiert,
sondern auch das Herzensprojekt der dritten Generation vorgestellt:
der neu gegründete Verein „Dudlerei“ . Und weil Almdudler seit 1957
Österreichs beliebteste Limonade ist, war auch dieser Abend ganz dem
gewidmet, was die Marke schon seit jeher ausmacht: Zusammenhalt,
Kreativität und ein erfrischender Schmäh.
Zwtl.: Leinwandpremiere mit viel Familienhandschrift
Der 10-minütige Kurzfilm „Der Papa wird’s schon richten“
beleuchtet das Leben von Erwin Klein aus einer ebenso liebevollen wie
originellen Perspektive. Mit viel Ironie, Mut zur Fantasie und
Augenzwinkern zeigt der Film nicht nur den Unternehmer, sondern vor
allem den Menschen hinter der Marke. „Anfangs hatten meine Schwester
Michi und ich an ein klassisches Jubiläumsevent anlässlich seines
101. Geburtstags gedacht“ , so Almdudler Sprudelfabrikant Thomas
Heribert Klein. „Doch dann war für uns klar: Diesmal soll die nächste
Generation den Ton angeben. Wir wollten bewusst Raum schaffen, damit
unsere Kinder – die Enkel von Erwin Klein – ihre Ideen auf eigene
Weise verwirklichen können.“ Gesagt, getan: Die Idee zum Film stammt
von Maximilian Klein und Zoltan Unger-Klein, die als Kreativ-Duo
gemeinsam für die Umsetzung verantwortlich sind. Während das Drehbuch
aus der der gemeinsamen Feder der beiden stammt, schlüpft Max im Film
in die Rolle seines Großvaters und Zoltan war federführend an der
Regie des Films beteiligt– inspiriert vom künstlerischen Erbe ihres
Großvaters, der selbst als Regisseur und Schauspieler tätig war.
„Wir wollten nicht einfach nur erzählen, wer unser Großvater war
– wir wollten ihn spürbar machen. Für uns, für unsere Familie, und
für alle, die Almdudler lieben“ , so Maximilian Klein. Gedreht wurde
stilecht im Look der späten 70er – mit viel Familienfundus,
Originalrequisiten und noch mehr Improvisationstalent. Die Drehorte:
die Wohnung von Thomas Heribert Klein sowie die „Weinbar“ von Michi
Klein und ihrem Mann Helmuth Unger – also echtes Klein-Kino im besten
Sinn. „Das ganze Set hat sich sehr familiär angefühlt und die Grenze
zwischen echter Familie und Filmfamilie ist schnell verschwommen, das
Team war unglaublich!“ , so Zoltan Unger-Klein. „Dass Max am Ende
auch die Hauptrolle übernimmt, war gar nicht geplant – aber
rückblickend war’s die einzig logische Besetzung.“
Zwtl.: Die Dudlerei – Kunst & Kultur für alle Kinder
Im Rahmen der Filmpremiere präsentierten die fünf Enkel von Erwin
Klein – Maximilian, Lara, Alena, Zoltan und Joe – auch ihr
Herzensprojekt: Die „Dudlerei“. Der frisch gegründete Verein hat sich
zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten
Verhältnissen den Zugang zu Kunst- und Kulturinstitutionen zu
erleichtern. Ob Museumsbesuch oder Theateraufführung – die Dudlerei
will Türen öffnen, wo sonst Hürden stehen. „Kunst darf kein Luxusgut
sein“ , bringt es Lara Klein auf den Punkt. „Mit der Dudlerei wollen
wir kulturelle Teilhabe ermöglichen – für Kinder, die sonst oft außen
vor bleiben. Es geht um Zugänge, nicht um Voraussetzungen.“ Und auch
Joe Unger-Klein ergänzt: „Der Blick unseres Großvaters auf die Welt,
seine Kreativität und sein Humor begleiten unsere Familie bis heute.
Mit der Dudlerei möchten wir genau diese Haltung weitergeben – offen,
zugänglich und voller Neugier.“
Zwtl.: Erinnerungsstücke mit Herz – Auktion für die nächste
Generation
Als zusätzliches Highlight des Abends fand die erste Auktion
zugunsten der Dudlerei statt, bei der fünf ausgewählte Exponate aus
dem Familienarchiv der Familie Klein unter den Hammer kamen: Von
historischen Flaschen über persönliche Gegenstände bis hin zu
Fundstücken aus der frühen Firmengeschichte. „Diese Stücke erzählen
unsere Familiengeschichte – und jetzt dürfen sie helfen, neue
Geschichten für andere Kinder zu ermöglichen“ , erklärt Alena Klein.
„Das passt wunderbar zu unserer Idee von der Dudlerei: Altes
bewahren, um Neues zu bewirken.“
Zwtl.: Wo Vision auf Erinnerung trifft – und Almdudler nicht fehlen
darf
Neben der Filmpremiere und der Vereinsvorstellung durfte
natürlich eines nicht fehlen: eine ordentliche Portion Geselligkeit.
Im Foyer wurde angestoßen – mit viel Almdudler, einer gehörigen
Portion Erinnerungen und dem ein oder anderen Lacher über Erwin
Kleins legendären Schmäh.