FW-Langthaler: Energiepreise runter, Mittelstand retten!

Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) schlägt angesichts der
weiterhin
enorm hohen Energiepreise Alarm und fordert endlich wirksame
Maßnahmen zur Entlastung der österreichischen mittelständischen
Wirtschaft. Während zahlreiche heimische Betriebe unter
explodierenden Strom-, Netz- und Energiekosten leiden oder gar in die
Pleite rutschen, verliert die Bundesregierung wertvolle Zeit mit
Bürokratie, Ideologie und halbherzigen Ankündigungen.

Der österreichische Mittelstand wird regelrecht erdrosselt. Viele
Betriebe kämpfen mittlerweile nicht mehr um Wachstum, sondern ums
wirtschaftliche Überleben. Hohe Energiepreise sind längst zu einer
massiven Gefahr für den gesamten Wirtschaftsstandort geworden.

Die FW fordert daher ein umfassendes Maßnahmenpaket zur
nachhaltigen Senkung der Energiekosten. Dazu zählen insbesondere die
Abschaffung der CO₂-Steuer, eine deutliche Senkung der Netzgebühren
und Energieabgaben sowie die sofortige Einführung eines
wettbewerbsfähigen Mittelstands- und Industriestrompreises für
produzierende Unternehmen, Gewerbebetriebe und Handwerker.

Darüber hinaus müsste Österreich endlich seine heimische
Energieproduktion massiv ausbauen, Genehmigungsverfahren
beschleunigen und regionale Energiegemeinschaften stärken.
Gleichzeitig braucht es eine Reform des europäischen Strommarktes,
damit günstiger heimischer Strom nicht länger künstlich durch teure
Gaspreise verteuert wird.

Besonders kritisch sieht die Freiheitliche Wirtschaft die immer
weiter zunehmende Überregulierung durch die Europäische Union. Der
überzogene Green Deal, CO₂-Strafsteuern und bürokratische Belastungen
schwächen Europas Wirtschaft zunehmend und beschleunigen die
Deindustrialisierung weiter. Diese Irrsinns-Initiativen der EU
gehören sofort abgestellt und Schritte zur Re-Industrialisierung
gesetzt.

„Unsere Unternehmen brauchen endlich wieder leistbare Energie,
Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen statt
ideologischer Belastungspolitik. Wenn wir den Mittelstand nicht rasch
entlasten, gefährden wir Wohlstand, Arbeitsplätze und die Zukunft des
Wirtschaftsstandortes Österreich“, betont FW-Generalsekretär Reinhard
Langthaler.