Wien (OTS) – Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und
Psychologen (
BÖP) begrüßt die Forderungen der Arbeitsgemeinschaft „Institutionelle
Versorgung für psychische Gesundheit“ nach einem weiteren Ausbau der
psychischen Gesundheitsversorgung und einer stärkeren Absicherung
institutioneller Angebote. Insbesondere der Ausbau der klinisch-
psychologischen Behandlung in Institutionen ist ein längst
erforderlicher Schritt, um Menschen bedarfsgerecht zu versorgen.
„Psychische Gesundheitsversorgung muss dort stattfinden, wo
Menschen Unterstützung benötigen. Institutionelle Einrichtungen
leisten insbesondere für besonders vulnerable und belastete Menschen
einen wichtigen Beitrag zur psychischen Versorgung“, betont BÖP-
Präsidentin a.o. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger.
Der BÖP setzt sich seit Jahren für den Ausbau einer
flächendeckenden und kassenfinanzierten psychischen
Gesundheitsversorgung ein. Mit psyhelp vermittelt der BÖP seit Anfang
2026 kostenfreie Kassenplätze für klinisch-psychologische Behandlung
in ganz Österreich. Betroffene müssen dabei nicht in Vorleistung
gehen, da die Abrechnung direkt über die Plattform mit den
Gesundheitskassen (wie ÖGK, SVS und BVAEB) erfolgt.
Dieses Angebot zeigt, wie eine gut organisierte Versorgung im
Rahmen des Sachleistungsprinzips gelingen kann und unterstreicht die
Bedeutung eines weiteren Ausbaus kassenfinanzierter klinisch-
psychologischer Versorgungsangebote.